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 21. Spieltag Kreisliga West:  VfR Jettingen – TSV Burgau   4:1


Faustdicke Überraschung in Jettingen

Der VfR verhindert den Sprung des TSV Burgau an die Spitze

Gut gemacht, Kollegen: Überraschend haben die Jettinger Fußballer das Kreisliga-Derby
gegen Burgau gewonnen. Umso größer war die Freude unter den Kickern von Trainer Walter
Zachwey. F.: Ernst Mayer

Überraschung pur in Jettingen. Kaum jemand hätte vor Beginn des Derbys gegen den TSV Burgau mit einem klaren 4:1-Erfolg für die Heimmannschaft gerechnet. Damit verschafften sich die VfR-Fußballer ein wenig Luft im Abstiegskampf, während die Markgräfler einen Dämpfer bezüglich ihrer Aufstiegsambitionen erhielten.

Dabei hatte es für die Jettinger gar nicht gut begonnen. Burgau zeigte sich vor allem in den ersten 45 Minuten als Toptruppe und die machte mit ihren beiden Offensivkräften Marc Sirch und Patrik Merkle gleich mächtig Rabatz vor dem VfR_Gehäuse. Folgerichtig fiel das 1:0 für den TSV durch Marc Sirch (20.).

Doch die Gastgeber erwiesen sich an diesem Tag als kampfstark und auch mental bestens aufgestellt. Trotz einer ellenlangen Verletztenliste kämpften sie sich immer besser ins Spiel. Die Wende kam dann mit einem Doppelschlag in der 25. und 30. Spielminute. Zunächst war Fran Dashi zum Ausgleich erfolgreich und dann drehte Johannes Fischer das Spiel. Der Rückstand schockte die Burgauer nicht nur, er ließ sie immer mehr aus der Spur geraten. Vielleicht hatte sich der eine oder andere Akteur den Gang zum Nachbarn problemloser vorgestellt. Jedenfalls hatte die Jettinger Defensive in der zweiten Hälfte die Abteilung Attacke der Markgräfler immer besser im Griff und ließ keine zwingenden Aktionen mehr zu. Nach 70 Minuten nahm dann wiederum Fischer eine Ecke volley ab und stellte auf 3:1. Und als Fischer acht Minuten vor Schluss seinen Dreierpack vervollständigte und auf 4:1 stellte, war die Messe in Jettingen gesungen. Die verbleibenden Minuten kontrollierten die Gastgeber souverän Spiel und Gegner und konnten drei immens wichtige Punkte verbuchen. So sah es auch Trainer Walter Zachwey, der erleichtert sagte: „Meine Elf hat an sich geglaubt und positive Mentalität hat Qualität bezwungen.“ Der Coach trat aber sofort auf die Euphoriebremse, indem er mahnend fortfuhr: „Trotzdem heißt es für uns weiter Abstiegskampf pur bis zum letzten Spieltag.“


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